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Richard „Richu“ Schober lebte zehn Jahre auf Koh Samui. Seit 2013 ist er sprichwörtlich der ‚Schweizer im Isan‘ – dem Nordosten Thailands und der Reiskammer des Königreiches - und baute mit seiner Lebensgefährtin Nok in deren Heimatprovinz Maha Sarakham eine gänzlich neue Existenz auf. Eigentlich ist es ein Lebenswerk, denn der Mann aus dem Kanton Bern hatte sich schon vor seinem Abschied von der weltbekannten Urlauberinsel Koh Samui viel vorgenommen.

Im Dorf seiner Frau Nok war Richu noch zu Samui-Zeiten öfter gewesen, als es die meisten seiner Freunde auf Samui registriert hatten. Nicht ohne Grund, denn wenn es im Kopf des Schweizers zu rumpeln begann, dann wussten seine engeren Weggefährten, dass etwas im Busch war… Richu hatte 2011 im Isan drei Rai Land inklusive eines bestehenden Wohnhauses gekauft. In Nongko bei Maha Sarakham, der Heimat seiner Nok, baute er dann ab Mai 2013 in eine bunte und sehr variable Zukunft hinein: Als Landwirt, Anbieter für ökologischen Urlaub und Vermieter von Urlaubsunterkünften, privater Ausflugsorganisator und auch als Gastronom. Das Projekt hat heute nicht nur Formen angekommen, es ist von vielen seiner Bekannten bereits in Augenschein genommen und für ‚außerordentlich gelungen‘ befunden worden. Wieder einmal hat sich gezeigt: Wenn Richu sich etwas vorgenommen hat, dann setzt er es auch um.

Unser Wohnhaus.
Wongsuwan House.

Anfangs hatte es sich fast so angehört, als drehe Richu Schober am großen Rad. Dabei suchte er nach elf hektischen Jahren auf Koh Samui genau das Gegenteil. „Ich habe Land und Leute hier oben lieben gelernt“, sagt der Berner. „Das Gefühl, noch einmal etwas ganz anderes zu machen, ohne Druck und Massentourismus, hatte mich regelrecht gepackt!“ Zunächst bauten er und seine Partnerin Nok das Wohnhaus auf ihrem 5000 Quadratmeter großen Land um. Danach stand Größeres auf dem Plan.

Beim Holzkauf für den Zaun ums Haupthaus. Zaunlänge 260 Meter. Der neue Zaun
Junger Mango-Baum. Drachenfrucht-Blueten
Richu`s Ruhetischli
Richu`s Ruhetischli
Sala neben dem Haus. Sala mit Papageien-Garten
Sala mit Aussen-Kueche Sala mit Papageien-Garten

Die Idee mit den Erdhäusern war von Anfang an das Zentralprojekt gewesen. Der Gedanke war Richu bei einem seiner vielen Besuche im Isan gekommen. Erdhäuser – das klang für seine Freunde fast spirituell, dabei ist diese Bauweise gar nicht so abwegig, wenn man selbst so umweltverbunden ist wie Richu Schober. Die sogenannten „Cob-Häuser“, die komplett naturbelassen und mit ökologischen Baumaterialien wie Erde, Sand, Reisstroh, und Wasser gefertigt werden, stehen heute fertig auf Nok’s und Richu‘s Land und sind wirkliche Schmuckstücke geworden.

Platz für zwei Bongys vor dem Haus. Platz für zwei Bongys vor dem Haus. Platz für zwei Bongys vor dem Haus.
Der Bau unserer Erdhauser.

Die Cob-Häuser (http://de.wikipedia.org/wiki/Erdhaus) sind nicht nur außerordentlich originell und komfortabel, sie fügen sich auch perfekt in Richu´s und Nok´s neue Welt ein. Neben der Fischzucht in den drei Teichen rund um die Wohnhäuser sollte es auch auf dem Land wuseln: Schweine, Hühner, Gänse und Enten setzen dem landwirtschaftlichen Leben der Schobers das i-Tüpfelchen auf. Auch seine geliebten Papageien und Vögel hat Richu von Koh Samui mit in den Nordosten genommen. Sie bilden eine lebhafte Kulisse und geben der Sala – einem rustikalen Pavillon zwischen den Fischteichen – die besondere Note. Hier sitzt Richu nach getaner Arbeit gerne und ruht sich aus. Von seinem ‚offenen Wohnzimmer‘ kann er das ganze Grundstück überblicken und sich über das täglich weiterwachsende Werk freuen…

Unser Garten für den eigenen Gemüseanbau. Unser Garten für den eigenen Gemüseanbau.
Unser Garten für den eigenen Gemüseanbau.
Regenwasser und Grundwasser.

Regenwasser und Grundwasser.

Mit der Familie seiner Partnerin Nok lebt Richu im Einklang und in Harmonie. Nicht nur den engsten Verwandten hat der Berner tatkräftig geholfen, beim Reisanbau mit angepackt und immer seine Verbundenheit mit der neuen Wahlheimat demonstriert. Dass Richu Schober seinerseits beim Bau seiner Projekte auf viele kräftige Arme aus dem Dorf zählen konnte, das hat ihn ein wenig stolz gemacht. Aus vielen kleinen Bereichen ist mittlerweile eine Art landwirtschaftliches Multikulti-Zentrum entstanden. Richu: „Das größte Glück in Thailand war für mich, meine Nok kennengelernt zu haben. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich ihr und der Familie davon etwas zurückgeben muss.“ Keine Floskel, es ist heute im Isan-Dorf Nongko praktizierte Realität geworden.

Kleiner Fischteich hinter dem Haus. Großer Teich hinter dem Haus.

Kleiner Fischteich hinter dem Haus.

Großer Teich hinter dem Haus.

Teich vor dem Haus.

Teich vor dem Haus.

Weil er seine gastronomische Herkunft nicht ganz verleugnen kann, hat Richard Schober noch einen weiteren Plan im Kopf. Der gelernte Gastronom will später aus frischen Teigwaren Pastagerichte zubereiten und im Isan einen Pasta-Take-Away-Service aufbauen. Seine Küche war schon auf Koh Samui überaus beliebt und erfolgreich gewesen. Nun denkt Richu an ein kleines Nebengeschäft. Nudeln oder Lasagne mit unterschiedlichen Saucen gibt’s dort oben noch nicht. Warum also nicht mal etwas Neues auf die Speisekarte setzen? Zum sofort essen, mitnehmen oder auch en gros bestellen.

Veronika und Franz Seewer aus Wimmis im Berner Oberland.

Spätestens, wenn Richu mit dem Ausbau seiner Küche neben der Sala fertig ist, wird er auch dieses Projekt anpacken. Langeweile kommt bei ihm nicht auf. Morgens um 5.30 Uhr beginnt sein Tag: Die Tiere versorgen, sich um die Obstbäume und Pflanzen kümmern, die Fische in den drei Teichen füttern, Bau- und Reparaturarbeiten. Und wenn ihn Freunde besuchen und bei ihm eine Zeit verweilen, dann ist Richu Schober für kurze Zeit wieder Gastgeber. Dann ruhen die Projekte ein paar Tage und Nok und ihr Schweizer Lebensgefährte können nicht ohne Stolz ihr neues Zuhause präsentieren.

Ein gelungenes Werk, das wächst und wächst. Das Tempo bestimmt heute nicht mehr die Welt, es bestimmt Richu Schober selbst. In der Welt, die er sich geschaffen hat.

 
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